Geschichte


Nach der Annahme des Rufes von Prof. Dr. Kometz wurde im Jahr 2005 das Schülerlabor initiiert, so dass die ersten Klassen das Angebot wahrnehmen konnten. Diese ersten Erfahrungen wurden als Grundlage für die Lange Nacht der Wissenschaften im November desselben Jahres verwendet. Die große Resonanz bestätigte den Ansatz und die Idee des Schülerlabors. Deshalb wurde anschließend der Grundgedanke vom NESSI-Lab modifiziert, der Ablauf strukturiert, Versuche erprobt und entsprechende Versuchsanleitungen erstellt. Schließlich erfolgte eine feierliche und offizielle Eröffnung im Jahr 2007.

Seitdem besuchen während des Semesters einmal pro Woche Schulklassen der Jahrgangsstufen 1 bis 6 das Schülerlabor. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit der Didaktik der Physik, um ein interdisziplinäres Projekt anbieten zu können. Das NESSI-Lab erfährt derart große Resonanz, dass bis heute keine neuen Anmeldungen mehr möglich sind.

Im Herbst 2008 ist im Rahmen des Teilprojekts „NESSI vor Ort“ eine Kooperation mit Schulen in der Umgebung von Nürnberg entstanden, die bisher eine Grundschule, eine Hauptschule, eine neu zu gründende reformpädagogischen Freinet-Schule, eine Nürnberger Realschule und eine Nürnberger Förderschule (Zentrum für Hörgeschädigte) umfassen. Diese Schulen werden durch das NESSI-Lab fachlich und inhaltlich betreut und zum Teil mit Materialien ausgestattet, dies in Zusammenarbeit mit den zuständigen Sachaufwandsträgern.

Eine Öffnung des Schülerlabors auf internationaler Ebene erfolgte im Jahr 2008. Zunächst ist das Projekt  „NESSI meets KaLaMPa“ im Rahmen der Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Bilek an der Universität Hradec Králové entstanden. Zudem in Ägypten „NESSI meets Hapi“ in Zusammenarbeit mit Dr. Hala El-Senousy (Universität Ben-Suef). In beiden Projekten wurden der Grundgedanke sowie die Versuche an die Bedingungen der beiden Länder angepasst.

2010 öffnet sich durch die Adaption des Ablaufes sowie der Versuche und deren Versuchsvorlagen das  Schülerlabor für Förderschulen. Zudem erfolgt eine Verknüpfung der Projekte „NESSI-Mobil“ und „NESSI vor Ort“ so dass Labor-Besuche an ausgewählten Schulen vor Ort möglich sind. Zum Beispiel wurde ein dreitägiges Projekt an der Veit-Stoß-Realschule in Nürnberg mit Schülern einer 7. Klasse angeboten. Dessen Ziel war die Vermittlung von Fachwissen sowie das Wecken des Interesses für das Fach „Chemie“.

Seit dem Sommersemester 2010 beteiligt sich nun auch die Didaktik der Biologie am Schülerlabor. In naher Zukunft soll eine Öffnung für höhere Schulklassen erfolgen.

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